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Sketch Bibel

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Jesus am See von Tiberias | Joh 21,1-14 | Sketch Bibel #12

Veröffentlichung:24.4.2020

Dieses Video vergleicht die Erlebnisse der Jünger nach Jesu Kreuzestod mit ihm und die Bedeutung dieser Erfahrung.

Ende des Oster-Lockdowns und die Jünger machen ganz reale Erfahrungen mit Jesus: Er erscheint ihnen am See von Tiberias und isst sogar mit ihnen! Und doch ist er scheinbar nicht ganz "der Alte" und sie erkennen ihn nicht im ersten Augenblick. Der "Groschen fällt" erst nach einem "inneren Erkennen" und der Erinnerung an die intensiven Begegnungen vor Ostern.

Das Video erschließt die biblische Erzählung aus dem Johannesevangelium, in der der auferstandene Jesus den Jüngern am See von Tiberias begegnet. Es wird deutlich, dass die Jünger Jesus zunächst nicht erkennen, obwohl sie ihm bereits mehrfach begegnet sind. Die Darstellung hebt hervor, dass diese Begegnungen eine besondere Spannung enthalten: Jesus ist derselbe und doch anders, vertraut und zugleich fremd. Erst durch konkrete Erfahrungen wie das Brotbrechen, das persönliche Angesprochenwerden oder den wunderbaren Fischfang erkennen die Jünger seine Gegenwart. Im Zentrum steht die Einsicht, dass das Erkennen des Auferstandenen weniger über äußere Merkmale geschieht, sondern durch eine innere Beziehung, Erinnerung und Erfahrung.

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Für den Religionsunterricht bietet dieses Medium einen tiefgehenden Zugang zur Frage nach Auferstehung, Glauben und persönlicher Gotteserfahrung. Lernenden kann zunächst die Irritation der Jünger nahegebracht werden, indem sie die Szene am See nacherzählen und beschreiben, warum Jesus nicht erkannt wird. Methodisch eignet sich hier besonders die Arbeit mit Perspektivwechseln, bei denen Lernenden aus der Sicht einzelner Jünger berichten. Anschließend kann die Frage erarbeitet werden, wodurch Erkennen überhaupt möglich wird. Dabei können zentrale Symbole wie das Brotbrechen, der Fischfang oder das persönliche Angesprochenwerden analysiert werden. In kreativen Zugängen können Lernenden eigene Erfahrungen von Vertrauen, Erinnerung oder plötzlichem Verstehen formulieren. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Spannung zwischen äußerem Beweis und innerem Erkennen zu thematisieren und auf heutige Glaubenserfahrungen zu übertragen. So kann der Unterricht dazu beitragen, dass Lernenden ihren eigenen Zugang zu religiösen Erfahrungen reflektieren und erkennen, dass Glaube oft in Beziehung und Vertrauen wächst. Abschließend kann die Frage nach der eigenen Erfahrung mit Gott oder mit inspirierenden Momenten im Leben aufgegriffen werden, um die biblische Botschaft in die Gegenwart zu übertragen.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.4 Vom Tod zum Leben. Leiden, Kreuz und Auferstehung.

Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.2 Die Auferstehung Jesu: Hoffnung über den Tod hinaus.

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12.1 / 7. Jesus Christus - wahrer Gott und wahrer Mensch.

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